Durch den Dschungel – Modem kaputt
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Die ersten Tage Trekking lassen noch nicht all zu viel vom Winter erahnen. Es ist zwar deutlich kühler, doch die Temperaturen in den dichten Urwäldern, die sich die Flanken der steilen Schluchten anheften, sind zum Wandern äußerst angenehm. Es sind hier in Höhen zwischen 1200m und 2000m um die 10°C. Die Natur hier ist weitestgehend unberührt, die Besiedlungsdichte äußerst gering. Exotisch anmutende, bunt gefiederte Vögel lassen sich durch uns kaum aufschrecken, doch der äußerst seltene rote Pandabär, der hier leben leben soll, lässt sich lieber doch nicht blicken…

Eine schöne Sache, die mir auffällt ist, dass wir keine anderen Touristen sehen. Selbst in den abgelegensten Regionen Nepals habe ich während der Saison doch immer vereinzelt Touristen getroffen. Hier scheinen wir die einzigen zu sein.

Das Wetter ist noch immer ein wenig zu wolkig, aber es sieht nicht danach aus, dass wir es mit einem ernsthaften Tiefdruckgebiet zu tun bekommen. Zum Glück!

Schlechte Nachrichten habe ich aber trotzdem. Unser Satellitenmodem scheint den Transport von Kathmandu nicht überlebt zu haben. Ich habe nun mehrfach versucht, eine Verbindung herzustellen, leider aber immer wieder erfolglos. Das tut mir natürlich sehr leid für alle, die diesen Blog verfolgen, weil es eine gewisse “Funkstille” geben wird bzw. gegeben hat. Aber ich bin machtlos.

Glücklicherweise habe ich für Notfälle ja noch mein Satellitentelefon, mit dem ich aber keine Bilder oder Blogposts verschicken kann. Immerhin kann ich mich so einmal wöchentlich bei meiner Familie und im Office melden. Unser Tracking auf der Google Map scheint glücklicherweise ja auch noch zu funktionieren. Insofern kann man mir folgen. Ich schreibe die Posts trotzdem. Nils wird, wenn er am 16. Januar nach Kathmandu zurückkehrt, einige Beiträge mitnehmen können und von da aus online stellen. Ich werde wohl erst in einem guten Monat aus Namche Bazar selber wieder welche hochladen können.

Es bringt nichts, sich zu ärgern. So etwas passiert auf Expeditionen. Schade, dass es gleich zu Anfang passiert aber immerhin bin ich wieder fit und das ist für die Durchführung des Projekts am Ende dann doch viel wichtiger!

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