ROUTE
Teile diesen Beitrag

Es ist unmöglich, den gesamten Great Himalaya Trail in einem Winter zu durchqueren, erst recht “by fair means”, wenn man auf Food Deposits und Streckensupport verzichtet und seine Ausrüstung selbst trägt. Wir wollen deswegen mit dem östlichen Teil beginnen und so weit nach Westen vordringen, wie es uns innerhalb von 50 Tagen möglich ist. Die Frage, wie weit uns die Bedingungen kommen lassen, ist Teil der Idee, die diesem Projekt zugrunde liegt.

Für unseren Start in Ostnepal sprechen folgende Gründe:

  1. Start an einer Landesgrenze (Nepal-Sikkim) und Einhaltung einer Hauptrichtung: Westwärts
  2. Das Kennenlernen der für mich neuen Gebiete Ost-Nepals mit einigen der höchsten Berge der Welt (Kanchendzönga, 8598m, Makalu, 8463m) sowie im Gegensatz dazu die tiefen Täler und Urwälder der teilweise extrem abgelegenden Regionen zwischen Kanchendzönga und Everest
  3. Durchquerung des Heimatlands der Sherpa, eindrucksvolle Begegnungen mit Bekannten Pembas
  4. Upper Khumbu Querung vor der Kulisse von Mt. Everest und Co.
  5. Pembas Streckenkenntnisse und die Möglichkeit, ggf. eine Ausweichroute einzuschlagen
  6. Große Herausforderung der höchsten und schwierigsten Pässe Nepals auf diesem Streckenabschnitt

Eine Erfassung unseres Weges von Taplejung über das Kanchendzönga Base Camp bis in den Rolwaling nach Jagat ergibt in Google Earth:

  • Ca. 356km Strecke
  • 22.500 Höhenmeter bergauf, 23.000 Höhenmeter bergab
  • Durchschnittshöhe von 3.500m
  • Vier >5.000m Pässe
  • Zwei >6.000m Pässe
  • Höchster Punkt 6.230m, niedrigster Punkt 950m
  • Wir gehen von Temperaturen bis ca. -35°C aus

Tatsächlich wird sicher noch einiges hinzukommen. Wir versuchen, den gesamten Weg möglichst genau mit GPS zu erfassen und nehmen eine kleine Klimastation mit. Die Parameter werden wir hier auf unserem Blog veröffentlichen.