Unsere Ausrüstung
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Erstes Stichwort “Zwiebelprinzip”: Wir sind ständig in Bewegung, zwischen 900m und mehr als 6.000m Höhe, ständig auf und ab, im Wald und auf Gletschern. Wir müssen variabel bleiben. Eine dicke Daunenjacke tut es hier nicht. Mit der Kombination aus Primaloft und Gore-Tex-Produkten sowie hervorragenden Base- und Midlayers haben wir die beste Lösung für alle Bereiche. Unser Sponsor Tierra hat hier extrem gute Produkte auf dem Markt, wie z.B. die Move und Downblend Jacket oder die Roc Noir Gore-Tex-Jacke. Primaloft entwickelt mittlerweile weit mehr als nur Isolation und stellt auch hervorragende Primino Unterwäsche her.

Genauso wichtig sind die Schuhe. Ich habe mich hier für den Scarpa Phantom Tech, eine Neuentwicklung meines Partners Scarpa entschieden. Die Gründe dafür: Ultraleicht und dabei sehr warm, stabil und doch sehr flexibel, steigeisenfest. Da mir der Phantom Tech aber für die unteren Bereiche des Treks einfach zu derbe ist, nehme ich zusätzlich noch einen leichten Laufschuh, den Scarpa Proton GTX mit.

“Being unsupported” bedeutet Leichtigkeit! Kleines Packmaß! Großer Rucksack! Mit dem Expeditionsmodell meines Partners Lowe Alpine habe ich den perfekten Rucksack: Riesiges Packvolumen, ein bewährtes, stabiles Tragesystem und glücklicherweise auf allen überflüssigen Schnickschnack verzichtend. In den Rucksack muss alles rein was ich brauche: Schlafsack, Bekleidung, Technik, Notfallkram, Therm-a-Rest Matte, Persönliches usw.

Verpflegung spielt mit die wichtigste Rolle. Mit dem Optimus Polaris, Katadyn Wasserfiltern und gefriergetrockneter Nahrung von Trek’n Eat haben wir schon mal die wesentlichen Bausteine aus der 360° Outdoor Kitchen der Katadyn Group. Der Polaris macht uns unabhängig, denn er verbrennt Gas, Diesel, Benzin, Petroleum. Sollten wir ausnahmsweise mal irgendwo auf ungefrorenes Wasser stoßen, können wir wertvollen und schweren Brennstoff sparen und es mit dem Katadyn Wasserfilter genießbar machen. Trek’n Eat bringt ein bisschen Abwechslung auf unseren ansonsten wohl hauptsächlich aus Reis und Tsampa bestehenden Speiseplan.

Alter Schwede – unsere Hillebergs, endlich! Ein Jugendtraum. Wir haben die Expeditionszelte schlechthin, das Keron 4 bzw. Keron 4GT. Einmal in der langen Variante mit großer Apsis für die Träger sowie als Koch- und Gruppenzelt und einmal ohne große Apsis als das Zuhause von Pemba und mir. Es gibt nichts Besseres.

Als Kameras benutzen wir die Lumix GH4 und Lumix G81. Lumix-Geräte haben uns überzeugt, super Bildqualität, klein und leicht, gut bedienbar und hammer Akkulaufzeiten.

Die Satellitenkommunikation läuft über ein kleines Thrane BGAN Explorer 110 Sat-Modem und ein MacBook Air. Da wir dieses Mal keine Filme schneiden und verschicken, sollte das klar gehen. Strom-Backup haben wir durch einen 100 Watt Lithium Ionen Akku und ein Solarpanel. Um meiner Frau und den Kindern zu ihren Geburtstagen zu gratulieren (die ich nämlich allesamt verpasse), oder um im extremen Notfall einen Heli zu rufen, habe ich zusätzlich ein ziemliches Oldschool Thuraya Satellitentelefon dabei.

 

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